16.12.2009 Reaktionen der Rheinischen Post auf die Kooperation des KBM mit der Europäischen Fachhochschule (EUFH)
In dreieinhalb Semestern zum BachelorVON PETER KORTE - zuletzt aktualisiert: 04.12.2009
Duisburg (RP) "Das passt hervorragend in die Duisburger Bildungslandschaft", sagte gestern Oberstudiendirektor Erich Sachnik, Leiter des Kaufmännischen Berufskollegs Duisburg-Mitte. Von einer "ganz wichtigen Sache, die im Bewusstsein der jungen Menschen verankert werden sollte" sprach Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Und Prof. Dr. Hermann Hansis von der Europäischen Fachhochschule Rhein / Erft GmbH (EUFH, Hauptsitz in Brühl), ergänzte, dass das jetzt Angebotene "genau für zielstrebige Fachschulabsolventen passt". Somit stand der Vertragsunterzeichnung im Rathaus nichts mehr im Wege: Das Kaufmännische Berufskolleg Duisburg-Mitte und die EUFH treten in eine Kooperation ein, die es den Absolventen der Duisburger Wirtschaftsfachschule mit dem Abschluss "staatlich geprüfter Betriebswirt" ermöglicht, in einem verkürzten Verfahren einen Hochschulabschluss zu erlangen.
50 Prozent dieser Ausbildung können auf das Hochschulstudium an der EUFH angerechnet werden. Das bedeutet, dass den staatlich geprüften Betriebswirten aus Duisburg am EUFH-Standort Neuss, der für sie (neben Brühl) vornehmlich infrage kommt, nach erfolgreicher Eignungsprüfung vier Semester anerkannt werden. Somit kann damit in nur dreieinhalb weiteren Semestern der Bachelor of Arts geschafft werden. Nach weiteren zwei Jahren wäre auch der "Master" drin.
Das Studium an der EUFH wird berufsbegleitend angeboten, Start für die Duisburger soll im April 2010 sein. 2700 junge Menschen besuchen das Berufskolleg Duisburg-Mitte, 40 bis 50 von ihnen "bauen" jedes Jahr ihren "staatlich geprüften Betriebswirt". Erich Sachnik führte aus, dass bei den bisher durchgeführten Informationsveranstaltungen speziell für diesen Studiengang "großes Interesse" geherrscht habe. Ebenso bei jenen, die den Abschluss schon geschafft haben und speziell angeschrieben worden seien. Ralf Hörsken, Geschäftsführer der Bildungsholding, betonte gestern den Modellcharakter, Bildungsdezernent Karl Janssen sah die Kooperation als "total positiv" an.
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